© Nick Collins

vitaminschub 2. Quartal 2020

Heute die richtigen Weichen stellen, um gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen – das ist das Credo, das uns derzeit prägt.

Nicht nur wir setzen mit unserem DestinationCamp und dem Gastgeber Digitalforum ganz bewusst die Segel in Richtung Zukunft, auch die FutureWeek2020 des Zukunftsinstituts versetzte uns Ende Juli in Aufbruchsstimmung. Den "Möglichkeitsraum" zu sehen, den es JETZT zu gestalten gilt, ist die Quintessenz.

Mit diesem offenen Blick nach vorn sind wir in die 2. Jahreshälfte und diesen #vitaminschub gestartet. #Weiterdenkende Ideen, Themen und Projekte sind aktuell wichtiger denn je.

Reisemarkt

Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite, wir Menschen wollen raus, dem Alltag entfliehen und endlich wieder in den wohlverdienten und langersehnten Urlaub. Dieses Jahr gab und gibt es dabei einiges zu beachten: Je nach Reiseland oder -region variieren die Konzepte, Richtlinien und Vorgaben. Doch wie den Überblick über alle Richtlinien behalten? Eine Lösung bietet das Start-Up Passolution. Es listet die Einreisebestimmungen der Länder sowie Informationen über weitere Beschränkungen, Quarantänemaßnahmen und gesundheitliche Kontrollen auf. Alles übersichtlich und aktuell aufbereitet.

Auch wenn die Reisewarnungen sich nahezu täglich verändern, werben derzeit viele Destinationen mit Kreativität für einen unbeschwerten Urlaub.

Das von Covid-19 schwer getroffene Italien setzt auf digitale Lösungen. Um große Menschenansammlungen an den Stränden zu verhindern, können die Gäste mittels einer Strand-App einen Liegeplatz reservieren. Gleichzeitig bietet die App einen Essen- und Getränkeservice am Platz an.

Auch Portugal setzt auf digitale Lösungen. Dort verwendet man ein Ampel-System mit dem sich via App überprüfen lässt, wie voll der Strand aktuell ist. Eine grüne Ampel signalisiert einen eher leeren Strand, eine rote Ampel hingegen einen vollen Strandabschnitt.

Wer positiv auf Corona getestet wird, muss in Zypern nicht auf seinen Urlaub verzichten, sondern erhält einen ganz besonderen Service. In speziell dafür ausgelegten Quarantäne-Hotels wird den Gästen (inkl. der Angehörigen) ein Room-Service und ein tägliches Entertainment-Programm geboten, welches sie ganz entspannt vom Balkon aus genießen können. Die Unterkunft sowie die medizinische Versorgung finanziert der Staat Zypern.

Während europäische Länder einen Weg in die neue Normalität finden, warten andere Länder ungeduldig auf die Erlaubnis wieder deutsche Gäste aufzunehmen. Mit ihrem Hygienesiegel „Ready & Safe“ nach den Empfehlungen der WHO wirbt Tunesien für den Urlaub mithilfe eines Videos, welches sich in sozialen Netzwerken verbreitet.

Trotz vieler guter Ansätze bleibt ein Risiko beim Reisen. Einige Destinationen behalten sich vor, Touristen aus Risikogebieten nicht einreisen zu lassen, um den Schutz der Einheimischen und der anderen Touristen zu gewährleisten. Andere Destinationen wie Lissabon hingegen verhängen nach erneuten Ausbrüchen wieder kurzzeitig einen Lockdown. Solch lokalen Einschränkungen werden uns vermutlich noch mehrmals bevorstehen.

eCommerce

Der stationäre Einzelhandel hat es in den letzten Monaten sichtlich schwer gehabt. Da liegt der Verdacht nahe, dass dafür der Online-Handel durch die Decke geht. Diese Vermutung ist pauschal aber nicht haltbar – lediglich Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogerieprodukte und Medikamente sowie Baumarktartikel weisen online eine hohe Nachfrage auf. In anderen Bereichen, wie Kleidung oder Elektronik, mussten dagegen vor allem zu Beginn der Krise starke Umsatzrückgänge hingenommen werden.

Und wie trifft diese Entwicklung Amazon? Anfänglich musste sich das Unternehmen vor allem Lieferengpässen durch den Lock-Down in China stellen. Später stellte die gestiegene Nachfrage nach den Produkten des täglichen Bedarfs den Riesen vor logistische Herausforderungen. Insgesamt konnte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 26 % verzeichnen. Der Gewinn wurde jedoch durch hohe Investitionen für Neueinstellungen und Hygienemaßnahmen geschmälert, was dem Aktienwert aber nur wenig anhaben konnte.

Die grundlegende Erkenntnis für den Einzelhandel wird immer klarer: ein digitales Umdenken des gesamten Konsum-Prozesses ist zwingend notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es nicht allein um den Einsatz von zeitgemäßen Technologien, sondern um ein emotionales Kauferlebnis, das durch die Digitalisierung smart erlebbar wird. Virtual Reality, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten und Automatisierung sind nur einige Schlagwörter hierzu.

Darüber hinaus ist Kreativität gefragt, wenn es um alternative Lösungen und ein echtes Weiterdenken geht. Ob virtuelle Einkaufsberatung, Konzerte, gemeinsame Fitnesstrainings oder ein Weinfest auf dem Sofa mit Weinpaketen und Livestream zur Partyband – in Zeiten von Corona ist vieles anders.

Zahlen, Daten, Fakten

Internetbewertungen – seriöse Erfahrungsberichte oder mutwillige Täuschungen? So ganz sicher scheint sich ein großer Teil der Deutschen nicht zu sein – obwohl fast 70 % angeben, vor ihrer Reisebuchung die Bewertungen anderer zu lesen. Hat die Reise besonders viele negative Bewertungen, lassen sich 56 % von der Buchung abhalten. Schaut man sich das andere Extrem an, also außergewöhnlich positive Bewertungen, so sind 59 % von ihnen skeptisch, ob diese denn auch tatsächlich echt sind. Ein gesundes Mittelmaß könnte auch in diesem Fall wieder einmal die beste Alternative sein, denn wie Ovid vor langer Zeit schon wusste: “In der Mitte wirst du am sichersten gehen”.

Dass Corona einen Einfluss auf das Reiseverhalten der Deutschen hat und haben wird, ist offenkundig. In welchem Umfang und wie genau dieser sein wird, kann jedoch erst im Nachhinein festgestellt werden. Erste zahlenbasierte Prognosen liefert die Sonderstudie des Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. im Auftrag des VIR. Insgesamt 2.500 Personen wurden zu ihren diesjährigen Urlaubsplänen befragt. Die Antworten sehen vielversprechend aus – rund die Hälfte der Befragten gibt an, dieses Jahr sicher noch verreisen zu wollen.

Das bestätigen auch die Zugriffszahlen auf Hotelwebsites, die wieder deutlich zunehmen. Aktuelle Auswertungen von Customer Alliance zeigen, dass der Traffic seit Anfang Februar um 80 % gestiegen ist (Stand KW 21). Und auch in unserem Nachbarland Österreich macht sich ein wieder wachsendes Interesse an Hotelbuchungen bemerkbar. Dort wurde ein Anstieg des Traffics um 61,5 % verzeichnet.

Social Web

Menschen brauchen soziale Nähe. Angesichts des verordneten Social Distancing ist es somit kaum verwunderlich, dass wir uns andere Möglichkeiten suchen, um die fehlende Nähe auszugleichen. So erfahren Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Twitter & Co. infolge der Corona-Krise einen immensen Boom. Die Zahlen einer Studie des Branchenverbandes Bitkom machen das Wachstum deutlich:

  • 75 % der Befragten nutzen die Social-Media-Plattformen seit dem Ausbruch des Coronavirus zunehmend
  • 62 % der Internetnutzer verwenden diese Medien hauptsächlich, um sich über das aktuelle Geschehen zu informieren
  • ⅓ der Studienteilnehmer postet häufiger selbst eigene Beiträge
  • 82 % der Nutzer verwenden Messenger-Dienste seit den Ausgangsbeschränkungen intensiver als zuvor

Auch bei WhatsApp gibt es spannende Neuigkeiten: nach dem Vorpreschen der Konkurrenten Apple und Google, zieht der Instant-Messenger-Dienst nach und hat nun seinen eigenen Bezahldienst WhatsApp Pay herausgebracht. Gestartet wird die digitale Bezahlung zunächst nur in Brasilien – die Einführung in weiteren Ländern soll dann in den kommenden Monaten erfolgen. Ermöglicht wird die neue Funktion durch den vom Mutterkonzern Facebook im vergangenen Jahr gelaunchten Dienst Facebook Pay. Unternehmen und Privatpersonen sollen in Zukunft für alle zu Facebook gehörenden Dienste und Apps die gleichen Kartendaten nutzen können. Durch die einfache und nach eigenen Angaben sichere Zahlungsabwicklung wird eine unkomplizierte Infrastruktur bereitgestellt, um den kompletten Kaufprozess über WhatsApp abzuwickeln.

"Die Dynamik ist nicht zu unterschätzen und das Wachstum exponentiell."

... so die Expertenmeinung zu einer der aufstrebendsten Plattformen im Social-Media-Bereich: TikTok. Mittlerweile verfügt sie bereits über mehr als 2 Millionen Downloads und auch wenn die Plattform gegenüber Instagram, Facebook & Co. noch Einiges nachzuholen hat, wächst die Bedeutung von TikTok als Marketing-Kanal stetig. Die App wird bereits als ebenbürtiger Konkurrent für den aktuellen Spitzenreiter Instagram gehandelt.

All denjenigen, die aktuell Instagram als Hauptkanal bespielen, stellt sich häufig die Frage, wann der beste Zeitpunkt für das Posting eines Beitrags ist. Eine Antwort darauf gibt eine Analyse von Tailwind, bei der 1,4 Millionen Posts untersucht, die Ergebnisse nach Branche gegliedert und in einer übersichtlichen Infografik aufbereitet wurden. Das spannende – wenn auch teils vorhersehbare – Ergebnis für die Reiseindustrie: Samstag- und Sonntagmorgen erfolgen die meisten Interaktionen.

Google und die SEO-Welt

Google hat schnell auf den Ausbruch der Corona-Pandemie reagiert und einige vorausschauende Maßnahmen ergriffen, um Unternehmen den Geschäftsalltag zu erleichtern. Im Google My Business-Eintrag können seit Lockdown u.a. die folgenden 3 Neuerungen genutzt werden, die uns auch nach Corona eine Hilfestellung im Alltag inmitten der Digitalisierung sein können:

Google Rewrites Meta Descritpions © Ahrefs Pte. Ltd
Google Rewrites Meta Descritpions © Ahrefs Pte. Ltd

Wie bereits in Q1 gibt es auch in diesem Quartal wieder Neuerungen in den Google SERP. Um bei diesem Thema am Ball zu bleiben, können nie genug Tipps zur Websiteoptimierung – insbesondere für Rich Snippets – gelesen werden.

Neben der Optimierung für Rich Snippets, lautet eine der wichtigsten SEO-Grundregeln: Meta-Description der Landingpages pflegen! Eine aktuelle Studie stellt diesen Grundsatz nun jedoch in Frage und zeigt auf, dass Google die Meta-Description bei über 60 % der Suchanfragen überschreibt. Kann man sich diese Arbeit also sparen? Nein, auf keinen Fall, die Pflege der Meta-Angaben wird durch Google weiterhin gefordert, um eine gute Sichtbarkeit zu erzielen.

Aber auch an sich selbst stellt Google Forderungen und misst dem Thema Transparenz eine deutlich höhere Bedeutung zu. Um Missbrauch und die Verbreitung von Falschinformationen zu verringern, sollen zukünftig die Werbetreibenden hinter Google-Anzeigen verifiziert und für Nutzer einsehbar werden. Außerdem wird ein Faktencheck in der Bildersuche eingeführt, welcher in den Bereichen der Search und den News bereits verfügbar ist.

Tech-Trends

Die Zeiten sind morgen schneller als heute? Diese Aussage trifft wohl derzeit auf kaum eine Branche so zu, wie auf die Technologie-Branche. In den letzten Monaten wurden mit unglaublicher Geschwindigkeit ganze Branchen digitalisiert und technologisiert, um auch mit den Einschränkungen während einer Pandemie wettbewerbsfähig und vor allem arbeitsfähig zu bleiben.

Sharpminds gibt eine Einschätzung zu den Tech Trends 2020 im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, die weit über die gängigen Schlagzeilen zu Videokonferenzen (z.B. Zoom), Berührungsfreiheit (z.B. ePayment) und Gesundheit (z.B. Corona-App) hinausgehen und wir haben uns die zwei überraschendsten genauer angeschaut:

1. Künstliche Intelligenz
Die Corona-Pandemie hat bewirkt, dass die Automatisierung von Prozessen über alle Branchen hinweg eine große Rolle spielt:

  • Künstliche Intelligenz kann in Form von Chatbots individuelle und maßgeschneiderte Beratungsleistungen ergänzen oder sogar teilweise ersetzen und deren Akzeptanz steigt über alle Branchen hinweg. Chatbots ermöglichen 24/7-Service und -Support, was für viele Unternehmen in den letzten Monaten von entscheidender Bedeutung war.
  • Darüber hinaus kann künstliche Intelligenz für Unternehmen weiterdenkende Prognosen in Echtzeit erstellen und damit einen Unterschied machen, vor allem durch die teilweise unvorhersehbaren Entwicklungen, bedingt durch politische Entscheidungen und Vorschriften.
  • Dies gilt nicht nur für die großen Unternehmen, denn das Angebot von "AI-as-a-Service" (AIaaS) ermöglicht es, künstliche Intelligenz auch in vergleichsweise kleinen und einfachen Anwendungsfällen einzusetzen.
  • Nicht zuletzt hat die künstliche Intelligenz auch die Musikbranche erreicht: ein YouTuber produzierte mithilfe eines Bots in seiner Küche einen neuen Nirvana-Song, der täuschend echt an die Songs der Rockband erinnert.
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2. Cybersecurity
Wenn immer mehr Unternehmensdaten in Clouds liegen, damit Mitarbeiter aus dem Homeoffice darauf zugreifen können und immer mehr Geschäftstermine online stattfinden, steigt auch die Internetkriminalität. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Maßnahmen und Software im Bereich der Cybersecurity. Die Blockchain – viele haben sie schon wieder fast vergessen – erlebt im Laufe der Corona-Pandemie ihre Renaissance.

Eine wachsende Anzahl an Unternehmen stellen ihre Prozesse auf die Technologie um, die für extreme Sicherheit und Transparenz steht. Außerdem werden auch aufgrund der Corona-Pandemie immer neue Anwendungsbereiche für die Blockchain erschlossen, wie zum Beispiel die Aufklärung von Fake News, die Vernetzung von Lieferanten lebenswichtiger Produkte (wie z.B. Masken und Desinfektionsmittel) oder sogar im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Nachhaltigkeit

Tagesschau.de Carsharing 2020-07-03 (c) tagesschau.de
Tagesschau.de Carsharing 2020-07-03 © tagesschau.de

Effizient und ressourcenschonend – Attribute, die der Sharing-Economy zugeschrieben werden. Denn Leihen ist meist preiswerter als Kaufen und senkt oft auch die Umweltbelastung. Aber in den vergangenen Monaten sank die Nachfrage nach sonst beliebten Sharing-Angeboten wie Autos, gemeinsam genutzten Wohnungen und Büros. Im April ist die Zahl an gebuchten Fahrten bei Uber um 80 % weltweit eingebrochen, Airbnb entließ auf Grund der Krise 1/4 seiner Angestellten und das Geschäft der Coworkingspaces ist in Deutschland im April um 50 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Auch wenn Teilen in diesen Krisenzeiten einen Dämpfer erlebt, so gilt weiterhin:

"Grundsätzlich ist das Teilen vor allem aus ökologischer Sicht sinnvoll."

Nachbarschaftshilfe während Corona 2020-07-03 (c) dw.com
Nachbarschaftshilfe während Corona 2020-07-03 © dw.com

Die Krise bringt auch Gutes hervor: kommerziell ausgerichtete Big Player werden aktuell von kleinen gemeinwohlorientierten Sharing-Modellen (zumindest kurzfristig) überstrahlt. Gefragter denn je sind beispielsweise:

Bei dem Stichwort Influencer denken vermutlich die wenigsten von uns an Nachhaltigkeit. Vielmehr taucht in unseren Köpfen das Bild einer YouTuberin auf, die in die Kamera lächelt, Waschmittel bewirbt oder sich auf inszenierten Urlaubsfotos in Pose wirft. Doch viele der konsumgetriebenen Themen, die bisher im Fokus von Influencern standen, passen nicht mehr in unser aktuelles Weltgeschehen, in dem FFF jedem ein Begriff ist, plastikfreie Haushalte gelebt und alternative Mobilitätslösungen genutzt werden. Glücklicherweise wird die Anzahl derer, die das erkannt haben und über die bisherige gephotoshopte Social-Media-Welt weiter hinaus denken wollen, immer größer.

"Vom Influencer zum Sinnfluencer."

Der Wunsch mit der eigenen Arbeit und Reichweite einen nachhaltigen Sinn zu stiften und auf Missstände aufmerksam zu machen, wächst. Und es bildet sich eine neue Ausprägung von Influencern aus: die Sinnfluencer.

Wer in der eigenen (touristischen) Marke das Thema Nachhaltigkeit (sei es ökologisch, ökonomisch oder sozial) verankert hat und Influencer in den eigenen Marketing-Mix integriert, sollte für eine konsequente Nachhaltigkeitskommunikation die Wahl des Markenbotschafters auf diese Themen hin kritisch prüfen.

Checklisten und Tipps

"E-Mail-Marketing stirbt aus" – zumindest wird das seit Jahren immer wieder behauptet. Dass dies nicht ganz der Realität entspricht, zeigen die Zahlen der jährlichen Inxmal Studie. Diese untersucht die Performance von Mailings hinsichtlich der Öffnungs-, Klick- und Bounceraten. Das Ergebnis: 27,4 % der versendeten Mailings wurde im vergangenen Jahr geöffnet. In der Kunst & Kultur Branche waren es mit 48,5 % sogar fast die Hälfte der Mailings und auch in der Freizeit & Tourismus Branche liegt die Öffnungsrate bei guten 36,7 %.

Wie die Öffnungsrate positiv beeinflusst werden kann und weitere Tipps für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing hat HubSpot hier zusammengefasst.

Subjektiv herausragend

Die reiselustigen Deutschen sind wieder unterwegs und viele von ihnen – aufgrund von Reiseeinschränkungen und mangels adäquater Alternativen – nun im eigenen Land.

Doch wohin führt die Reise der stark angeschlagenen Tourismusbranche? Wie kann und wird die Zukunft in Post-Corona Zeiten aussehen? Hier setzt die gemeinsame Inititative von PROJECT M, Saint Elmo`s Tourismusmarketing und ZTB Zukunftsbüro an. Klare Zielsetzung ist die Entwicklung von Orientierungshilfen und Perspektiven. Auf ihrer Plattform tourismusperspektive.com finden interessierte Touristiker künftig Handlungshilfen, Studien, Best Practices, Trends, Prognosen, Zukunftsentwicklungen und ein aktuelles Stimmungsbild zur Lage der Branche. → Unsere Empfehlung für Inspiration und Motivation, um gestärkt und mutig nach vorne zu blicken!

In eigener Sache

Auch wenn für die aktuell geltenden Lockerungen teils Anpassungen zu erwarten sind, glauben wir fest, dass es die richtige Zeit ist, die Segel auf die Zukunft zu richten und jetzt erst recht an dieser zu arbeiten:

Die MS KOI fährt heute unter DestinationCamp-Flagge (c) netzvitamine und Johannes Leistner
Die MS KOI fährt heute unter DestinationCamp-Flagge © netzvitamine & Johannes Leistner

DCHH-Fans und Teilnehmende dürfen sich Ende September auf internationales Flair gepaart mit viel Atmosphäre und noch mehr Platz in unserer neuen Location freuen.

→ Infos zur neuen Location

Thematisch rücken damit langsam wieder die Themen in den Vordergrund, die langfristig von hoher Relevanz sind. Das Themensetting wurde leicht aktualisiert und ist damit topaktuell und facettenreich. Moderatoren, Impulsgeber und unsere Partner freuen sich auf eine etwas andere 10-jährige Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus. Und die diesjährige Keynote ist passgenau zu diesen turbulenten Zeiten.

→ Zur modifizierten Sessionübersicht

Die Zahlen und Fakten zu den aktuellen Entwicklungen, die dieser Vitaminschub zusammenfasst, zeigt, dass die Digitalisierung im Hotellerie- und Gastronomiegewerbe noch wichtiger ist als jemals zuvor. Deswegen heißt es auch beim Gastgeber Digitalforum 2020 (GDF) jetzt erst recht und fit werden für die Zukunft. Am 13. und 14. Oktober in Fischen im Allgäu gibt es spannende Vorträge, Kurzpräsentationen und Workshops – auch hier selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

→ Zum GDF



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DestinationCamp

Kreativ- & Zukunftswerkstatt
im Tourismus

Etwas bewegen, vorantreiben, Entscheider treffen, Netzwerken. Als Branchenevent hat das #DCHH die Themen der Zukunft auf der Agenda und bringt Denker, Macher und Herzblut-Touristiker zusammen.

Ticket-Verfügbarkeit

#DCHH20: 29.09. - 01.10.2020, Hamburg

  • Tage
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Programm

2,5 Tage volles Programm: Top-Keynote-Speaker, 12 exzellente ModeratorInnen, 6 spannende Workshops = geballtes Wissen, Input & Inspiration. On top: Austausch, Networking und jede Menge Spaß.

Di., 29.09.: Opening & Keynote, Präsentation der Sessions, Networking
Mi., 30.09.: 6 × 3 Themen-Werkstätten, Abendevent
Do., 01.10.: Szenario-Werkstatt, Fazit & Ausklang

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Eindrücke

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