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netzvitamineINFOGRAFIK 2021

von: Lisa Kampmann Datum: am 30.04.2021
So turbulent das letzte Jahr auch gewesen sein mag, eine Konstante bleibt: auch 2021 zeigt euch die netzvitamineINFOGRAFIK wie gewohnt die wichtigsten Zahlen, Daten, Fakten, Trends und Entwicklungen des letzten Jahres im deutschen Reisemarkt.

Wir haben für euch Nachfragetrends und Nutzungsänderungen in der digitalen Welt zusammengefasst und ausgewählte Aspekte von Nachhaltigkeit im Tourismus ergänzt. Zudem gibt es dieses Mal spannende Fakten rund um digitales Arbeiten sowie die wichtigsten Auswirkungen von CORONA auf den Tourismus.

Ein ungewöhnliches Jahr in teils erwarteten und teils überraschenden Zahlen – viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund!


NACHFRAGEENTWICKLUNG

Nach wie vor steht unsere Branche für die eCommerce-Kategorie mit dem größten Ausgabenvolumen: 32,2 Mio. € konnten auch im schwierigen Jahr 2020 verzeichnet werden. Die meisten Reisen werden dabei digital gebucht – auf Onlinevergleichs- und Buchungsportalen kamen so fast 34 % aller Reisen zustande, direkt auf den Websites der Hotels und Fluggesellschaften waren es weitere 24 %. Bei der Buchung nimmt auch zunehmend das mobile Internet eine höhere Bedeutung ein, so hat sich die Nutzung seit 2012 verdreifacht.

Auch die Nachhaltigkeit gewinnt in 2020 deutlich an Relevanz. So möchten 38 % der deutschen Reisenden in Zukunft nachhaltiger reisen, 53 % erwarten, dass mehr nachhaltige Angebote geschaffen werden. Schon 44 % der Reisenden sind bereit, für den nachhaltigen Bau und Betrieb von Unterkünften mehr zu bezahlen, 71 % würden sogar eine höhere Steuer auf Flugtickets begrüßen.
 

NUTZUNGSVERHALTEN

Corona und die Lockdowns haben den Anteil von Smartphones auf ausgewählten Websites der netzvitamineKUNDEN nochmal massiv gepushed: Über 60 % im Durchschnitt fallen auf "Mobile", während nur ca. 30 % Desktop-Zugriffe gemessen werden. Größter Verlierer ist das Tablet, das einheitlich in den Sinkflug ging und weit hinter den Vorjahren blieb.

Diese Ergebnisse spiegeln sich auch im Gerätebesitz der Deutschen wider: über 95 % besitzen ein Smartphone, "nur" 84 % haben Zugriff auf einen Computer und gerade mal etwas mehr als die Hälfte verfügt über ein Tablet. Die Smart Watch erfreut sich mit fast 24 % zunehmender Beliebtheit – das sind 6 Prozentpunkte mehr als noch im letzten Jahr.
 

DIGITALES ARBEITEN

Für viele für das letzte Jahr bezeichnend und eine ganz neue Erfahrung: das Homeoffice. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten 28 % deutlich mehr von Zuhause aus als vorher. Insgesamt haben 32 % der Deutschen mittlerweile die Möglichkeit, ihren Job im Homeoffice auszuführen, 55 % der deutschen Unternehmen haben aufgrund der Pandemie in ihre Hardwareausstattung investiert.

Dies führt zwangsläufig zu einer Änderung des Mindsets. 67 % der Deutschen glauben, dass es mittlerweile für Bewerber:innen ohne Grundkenntnisse in der Digitalisierung kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt gibt .

Positive Folgen für den Tourismus gibt es hierbei auch: über 50 % der Geschäftsreisenden würden bei Gelegenheit eine Geschäftsreise auch verlängern, um noch etwas Freizeit einzuplanen (Bleisure); 55 % der Befragten würden lieber von einem Urlaub aus arbeiten, als zu Hause Urlaub zu machen (Workation).
 

COVID-19

Kaum eine Branche ist so stark und so lange betroffen und beeinflusst wie die unsere. Die Pandemie bringt daher weitreichende Veränderungen mit sich – z.B. in der Wahl der Verkehrsmittel: Das eigene Kfz gewinnt wieder deutlich und erfährt einen Zuwachs von fast 30 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Die Individualreise ist gefragt wie nie, klarer Verlierer ist das Flugzeug mit einem Rückgang um mehr als 60 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich.

Aber auch die Wahl der Reiseziele spricht eine klare Sprache – 56 % der Deutschen bevorzugten für eine Reise von mindestens 5 Tagen das eigene Land, Platz zwei belegen Reiseziele in Europa. Einen regelrechten Nachfragesturz mussten Fernreisen verzeichnen.

Die Reiselust der Deutschen bleibt dabei ungebrochen, wobei 66 % die Zeit und 62 % auch die dazu nötigen finanziellen Mittel angeben. Allerdings gaben 51 % der Reisenden an, nur dann eine Unterkunft zu buchen, wenn diese eindeutig ihre Gesundheits- und Hygienerichtlinien hervorhebt.
 


Ihr hättet diesen geballten Input gerne to-go? Hier haben wir alles übersichtlich für euch aufbereitet – auch zum Ausdrucken:

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ERGÄNZENDE QUELLENANGABEN

NACHFRAGEENTWICKLUNG:

NUTZUNGSVERHALTEN:

DIGITALES ARBEITEN:

COVID-19



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