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Digitale Trends 2017 – das sind die spannendsten Entwicklungen

von: Wiebke Koch Datum: am 27.01.2017
Welche Trends hält die Digitalbranche als nächstes für uns bereit? Wir haben die aus unserer Sicht zehn spannendsten Themen und Entwicklungen zusammengestellt, die Sie 2017 nicht aus den Augen verlieren sollten.

Natural Language Processing macht großen Sprung

Die Bedeutung von "Natural Language Processing", also die Steuerung von Geräten durch die menschliche Sprache wie z.B. Amazons Alexa, wird weiter zunehmen.

Virtual-Reality (VR) kommt an

Virtual Reality © pexels.com
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Im Bereich der virtuellen Realität sollen die Nutzerzahlen von aktuell 43 Millionen auf 171 Millionen ansteigen. Auch Mark Zuckerbergs Präsentation einer neuen Social-VR-Software zeigte, dass sich das Social Web ebenfalls der virtuellen Realität annähern wird.

Dynamic Content im Email-Marketing

Technologien zur stärkeren Individualisierung im Email-Marketing werden es ermöglichen, Content dynamisch an den Empfänger anzupassen.

Chat-Bots als Kommunikationshelfer

2017 wird das Jahr der Chat-Bots: Ob im Customer-Support oder in Social-Media-Profilen - die Bots werden als wesentlicher Bestandteil der Kundenkommunikation in unseren Alltag Einzug erhalten.

Der Reisetechnologie-Anbieter Sabre sieht in den Ergebnissen seiner aktuellen Studie zum Konsumentenverhalten sogar voraus, dass im Jahr 2020 über 85 % der Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen ohne eine einzige menschlichen Interaktion stattfinden soll.

Machine Learning und Artificial Intelligence (AI) unaufhaltsam

Aktuelle Weiterentwicklungen im Hard- und Softwarebereich und die Verfügbarkeit immer größerer Datenmengen werden die Schaffung künstlicher Intelligenzen weiter beschleunigen. Die Auswirkungen in diesem Bereich werden vermutlich in Kürze so weitreichend und komplex sein, dass wir sie uns aktuell kaum vorstellen können wollen.

Big Data immer noch groß

Big Data © CC0 negativespace.co
Big Data © CC0 negativespace.co

Eine Studie von American Express zeigt, dass 83 % der Millenials keine Scheu davor hätten, ihr Buchungs- und Reiseverhalten von einem Reiseportal detailliert tracken zu lassen, wenn sie dafür in Zukunft bessere Angebote erhalten würden. Durch die immer weiter steigende Anzahl an Möglichkeiten im Bereich der Datenanalyse werden personalisierte Angebote mehr und mehr zum Standard.

SEO: Veränderung ist die einzige Konstante

Google hat den mobilen Index Ende 2016 bereits zum primären Index gemacht. Ein Schritt, um dem mittlerweile auf über 50 % gestiegenen Anteil mobiler Zugriffe gerecht zu werden.

Hierbei spielen auch kurze Ladezeiten und eine extrem hohe Performance eine entscheidende Rolle. Websites, die die Google AMP-Standards erfüllen, werden langfristig Vorteile in den SERPs erhalten.

Durch die Einführung von RankBrain in den Algorithmus wird Google dank selbstlerndender Mechanismen (Machine Learning) immer besser, auch solche Suchanfragen beantworten können, die vorher noch nie gestellt wurden.

Gleichzeitig wird die Verweildauer der Nutzer in den Google SERPs weiter zunehmen, da immer mehr Suchanfragen direkt in den Suchergebnisseiten beantwortet werden können. Nur Websites mit korrekt gesetzten strukturierten Daten werden zukünftig noch in den Google SERPs bestehen können.

Qualität im Content Marketing wird Pflicht

Der Wirkungsgrad von klassischer Online-Werbung (Banner, Text-Bild-Anzeigen etc.) wird weiter abnehmen. In Zeiten der permanenten Reizüberflutung möchte kein Nutzer mehr mit Informationen, die für ihn keine Relevanz haben, "belästigt" werden.

Content Marketing wird in diesem Zusammenhang weiter an Bedeutung gewinnen, denn nur mit interessanten, unterhaltsamen und auf das jeweilige Nachfragesegment kontextuell zugeschnittenen Inhalten können Werbebotschaften in Zukunft noch Sichtbarkeit und Reichweite platziert werden.

Influencer Marketing nimmt Einfluss

Influencer © CC0 pexels.com
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Die durch zunehmende Algorithmen klassischerweise sinkende Reichweite im Social Web wird die Zusammenarbeit mit Influencern für viele Marken immer alternativloser machen.

Hierbei spielen "Micro-Influencer", also Personen mit 1000 bis 10.000 Followern, eine große Rolle. Diese genießen oftmals eine höhere Glaubwürdigkeit als "Stars" mit vielen Hunderttausend Followern.

Live Broadcasting und Video Snacks

Die Anzahl an Live Streams bzw. live übertragenen Videos nimmt weiter zu. Allein auf Facebook hat sich die Anzahl der Facebook Live Videos seit Mai 2016 vervierfacht.

Immer mehr Nutzer werden dabei den Großteil dieser Beiträge über mobile Endgeräte konsumieren, wobei sich die Länge der Clips immer weiter reduzieren sollte, um die Aufmerksamkeit zu erhalten.



Über den Autor

Wiebke Koch

ist Consultant bei der netzvitamine GmbH. Nach ihrem Tourismusmanagement-Studium und einer beruflichen Station in Österreich führte sie ihr Weg zurück in den Norden, wo sie seit 2014 Teil des netzvitamine-Teams ist.

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